| zurück | Hohensyburg - Die Sächsische Wallburg | Übersicht |
|
Nach der Überlieferung drangen die Westfalen, ein Stamm der Sachsen, Ende des 7.
Jahrh. in dieses Gebiet ein und verdrängten die Brukterer, einen fränkischen
Volksstamm.
Es wird vermutet, daß die Wallburg keine reine Fliehburg war, sondern eine
Siedlung hatte. Eine Fliehburg war eine Burg, in die Menschen aus der
Umgebung mit ihrer ganzen Habe bei Kriegsgefahr flüchteten. Wie aus dem Plan ersichtlich, befinden sich außer am Ruhrsteilhang, dessen Bewehrung bis heute nicht einwandfrei ermittelt werden konnte, vor den Hauptwällen auch ein bzw. zwei Vorwälle. 775 wurde, wie uns unter anderem die Lorscher Annalen berichten, die Wallburg durch Karl, den Frankenkönig, erobert. Vermutungen einiger Wissenschaftler, daß die Wallburg einen älteren (1./2. Jahrh.), kleineren Vorgänger gehabt habe, werden z.Z. untersucht.
Ausgrabungen:
Ausgrabung:
Ausgrabung:
Ausgrabung: Der mit Steinplatten belegte Weg von Osten - entlang der südlichen Kirchenumwallung - und eine vermutliche Zugbrücke vor dem Tor konnten anläßlich des Parkplatzbaus für die Spielbank festgestellt werden.
Notgrabung und Baubeobachtung: (Text: † Willi Kuhlmann, Dortmund-Syburg) |
| zum Seitenanfang |
Diese Seite wird gepflegt von Bernd Zollo, Dortmund. Falls Sie Fragen oder Anregungen haben, senden Sie bitte eine e-mail an: mail@syburg.de |
Stand: 15.12.2003 |